Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer – ein historischer Moment, der nicht nur die Stadt Berlin, sondern ganz Deutschland für immer veränderte. Für uns in Niedersachsen und insbesondere entlang der innerdeutschen Grenze, wie am ehemaligen Grenzübergang Helmstedt-Marienborn, war dies ein Symbol der Hoffnung, der Freiheit und des Endes eines repressiven Systems.
Der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn war jahrzehntelang der wichtigste Zugang zwischen West und Ost. Hier kontrollierten die DDR-Grenzer rigoros Menschen, Waren und Ideen – ein Symbol der Trennung, die Familien, Freunde und ein ganzes Volk auseinandergerissen hatte. Der Fall der Mauer bedeutete nicht nur das Ende dieser physischen Grenze, sondern auch das Ende einer Ideologie, die Freiheit, Selbstbestimmung und wirtschaftlichen Fortschritt unterdrückte.
Für uns als Bündnis Deutschland Niedersachsen ist der 9. November ein Tag, der daran erinnert, dass Freiheit und Einheit nie selbstverständlich sind. Die Wiedervereinigung Deutschlands ist ein Triumph der Demokratie über den Sozialismus in seiner repressiven Form. Wir setzen uns dafür ein, dass die Lehren aus der deutschen Teilung nicht vergessen werden: Nie wieder Sozialismus!
Heute erinnert vieles an die dramatischen Tage im November 1989. Zahlreiche Denkmäler, Gedenkstätten und Dokumentationen entlang der ehemaligen Grenze, wie in Helmstedt-Marienborn, bewahren die Erinnerung an jene mutigen Menschen, die den Weg zur Einheit Deutschlands geebnet haben. Für uns ist es Auftrag und Mahnung zugleich: Freiheit und Demokratie müssen aktiv verteidigt werden – jeden Tag.
Bündnis Deutschland Niedersachsen steht für eine klare Botschaft: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und nationale Einheit sind Grundpfeiler unserer Politik. Wir gedenken derer, die für diese Werte gekämpft haben, und treten entschieden dafür ein, dass die Fehler der Vergangenheit sich nicht wiederholen.






